La Vélodyssée 1:75.000

Esterbauer

EAN: 9783850008174
Editorial: Esterbauer
18.90 € /ud
Características

ISBN: 978-3-85000-817-4
Encuadernación: Tapa blanda
Edición: 1

Descripción

La Vélodyssée ist der französische Abschnitt des EuroVelo 1, des 9.100 km langen europäischen Radweges, der entlang des Atlantiks von Norwegen bis nach Portugal verläuft. La Vélodyssée selbst besteht seit 2013. 2008 wurde bereits mit der Planung und Umsetzung begonnen. Es ist ein kollektives Projekt, bei dem drei Regionen, neun Departements Frankreichs für einen nachhaltigen Tourismus zusammen arbeiten. La Vélodyssée ist mit 1.290 km die längste radfreundliche Strecke Frankreichs. Die Reise schenkt im bretonischen Roscoff einen ersten Einblick in die Schönheit der atlantischen Landschaft, führt aber gleich tief ins Innere der Bretagne und in die Waldlandschaften des Armorique. Die Reise geht durch Morlaix, die Stadt der Laternenhäuser. Menhire und Dolmen säumen den Weg und erzählen von urgeschichtlichen und keltischen Tagen des Landstrichs. Ein Ausflug ins steinerne Huelgoat eröffnet Einblicke in die Welt der Legenden des bretonischen Kulturerbes. Der historische Kanal von Brest à Nantes wird ab Carhaix-Plouguer über 260 km zum steten Begleiter. Auf seinem Weg durch die Bretagne Richtung Nantes passiert der Radweg dabei die mittelalterlichen Städte Pontivy und Josselin mit ihren mächtigen Burgen. Kurz vor Nantes endet der Kanal und damit auch sein begleitender Radweg. Die Kulturstadt ist eine der wenigen wirklich großen Städte auf der Reise bis zum südwestlichen Ende von La Vélodyssée kurz vor den Pyrenäen. Der französische Teil des EuroVelo 1 verbindet sich ab Nantes bis zum Delta des Flusses Loire ein Stück weit mit dem Loire–Radweg. Ab hier wird der Atlantik mit seinen weiten Stränden, den Dünenlandschaften und geschichtsträchtigen Häfen zum Gestaltgeber der Reise. Von Moutiers-en-Retz weg hat der Mensch in den Salzsümpfen eine ungewöhnliche Kulturlandschaft geschaffen. Zwischen la Rochelle, einem wichtigen Knotenpunkt Ihrer Reise, und Royan dienen die formgebenden Becken der marais salants mehr der Austernzucht. Die wichtigsten Küstenabschnitte am französischen Atlantik tragen Bezeichnungen, die aus ihrer jeweiligen Beschaffenheit entstanden sind, wie etwa die Jadeküste, Côte de lumière und die Silberküste. Im südlichen Abschnitt begleitet eine ornithologisch und landschaftlich reichhaltige Binnenseenlandschaft die Reise, das Baden in Süßwasser abseits des salzigen Meerwassers mit inbegriffen. Das Becken von Arcachon zeigt sich dicht besiedelt und wird ganz von der Auster und dem Fischfang beherrscht. Die Dûne du Pilat, die höchste Düne Europas liegt nahe des Ausgangspunkts des Beckens. Unter Nudisten ist die französischen Atlantikküste sehr beliebt, da es einige Resorts und Strände gibt, die ausschließlich den Freunden der Freikörperkultur vorbehalten sind. Im Golf von Biskaya haben die hohen Wellen des Ozeans eine belebte wie beliebte Surferkultur entfaltet, die einen auf der Reise unweigerlich streift. Das Brett zu erproben steht Ihnen natürlich frei. Zahlreiche Surfschulen in der Côte d'argent bieten Gelegenheit dazu. Das Ende der Reise führt schließlich noch in die Eigenarten der baskischen Lebenskultur und in die Mondänität der baskischen Stadt Biarritz. Das Auge erfährt hier wieder mehr Abwechslung als es die lange Fahrt durch die Silberküste erlaubt hat, welche sich allerdings wiederum äußerst familientauglich gestaltet.